Willkommen bei bortlisz.de

Johannes Bortlisz-Dickhoff

Es wird noch eine Weile dauern bis hier wieder soviel Leben drin steckt, wie in meiner alten Homepage.

Aber es lohnt sich regelmäßig hier mal vorbeizuschauen.

Schöne Grüße

Johannes

Aktuelles aus den Social Medien

Hier können Sie demnächst meine aktuellen Statments auf Twitter, Facebook & Co. lesen.

2 days ago

Johannes Bortlisz-Dickhoff

Ablenkungsmuster und Verdrängungsmuster: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Und: Es ist vergeblich, was ich tu.
Die patriarchale Überheblichkeit wankt.
Die Jugend kämpft für die eigene Zukunft.Vor einem Jahr hat Greta Thunberg mit dem Klimastreik begonnen. Die 16-Jährige redet nicht nur, sie handelt auch. Trotzdem erntet sie Häme von Erwachsenen. Hört auf damit, fordert Detlef Reepen in seinem Kommentar.

Was ist das für eine merkwürdige Lust, die gefeierten Helden von gestern zum gefallenen Engel von morgen zu machen? Es hat geradezu ein Kesseltreiben auf Greta Thunberg eingesetzt. So wie vor Jahren alle Makel finden mussten an Malala Yousafzai, der pakistanischen Menschen- und Mädchenrechtsaktivistin.

Jetzt gegen die 16-jährige Klimaaktivistin aus Schweden: Man ist ja kritischer Journalist und will sich nicht vorwerfen lassen, blauäugig zu sein. Oder Politiker, der "durchaus für energischen Klimaschutz ist", aber bitte nicht mit dem Kopf durch die Wand. Und die finden jetzt alle möglichen Makel an dem streng blickenden Mädchen aus Stockholm, das vor einem Jahr ganz allein begonnen hat, für das Weltklima zu streiken. Die ihre Schulkarriere aufs Spiel gesetzt hat, weil sie die Klimakrise ernsthaft und ganz persönlich als Überlebensfrage der Menschheit begriffen hat. Jetzt werden die "gar nicht abwertend gemeinten Fragen" gestellt: Welcher Treibhausgasausstoß steckt in der High-Tech-Yacht, die sie über den Atlantik schippert? Wie viele Leute aus dem Filmteam fliegen hinterher nach Europa zurück? Als wenn nicht jedes Wochenende mehr Schweden just for fun mal eben nach Mailand oder Verona fliegen, um sich dort eine tolle Opernaufführung anzusehen. Und dabei ein Vielfaches mehr an CO2 verballern als das Filmteam, das eine 16-Jährige begleitet, die nicht mehr fliegen will.

Wie viele Politiker und Journalisten haben mit Worten schon erklärt, wie wichtig die Klimafrage für die Menschheit ist? Und wie viele haben aus dieser Erkenntnis heraus ein Jota ihrer Existenz riskiert? Ich würde mal sagen: keiner! Mich eingeschlossen.

Dabei kann man, wenn man die Ernsthaftigkeit und die Dringlichkeit der Klimakrise verstanden hat, nicht mehr weitermachen wie bisher. Und nur mal ein paar LED-Energiesparlampen eindrehen und zum Einkauf das Fahrrad nehmen statt des Autos. Und nur noch Strom vom Ökoanbieter beziehen und das Handy drei statt nur zwei Jahre benutzen. Das langt nicht! Die Klimakrise verlangt von uns allen echte Einschnitte: Nicht mehr fünfmal im Jahr "in die Sonne fliegen" und auch nicht dreimal. Und den Fleischkonsum nicht von 80 Kilo pro Jahr auf 50, sondern vielleicht auf 20 Kilo reduzieren. Und man muss leider sagen: Und so weiter und so fort!

Diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen, in meine Existenz, fällt auch mir verdammt schwer.

Aber da geht ein Mädchen aus Stockholm hin und spricht nicht nur gut, sondern handelt auch danach. Geht nicht mehr zur Schule, setzt ihre Existenz ein, fliegt nicht mehr, wird Veganerin. Und findet Nachahmer. Die auch verstanden haben: Wir können das nicht den Erwachsenen überlassen, die immer von der Klimaneutralität 2050 reden, aber bis dahin noch die Atmosphäre mit Treibhausgasen vollknallen als gäbe es kein Morgen.

Für mich ist die ganze Herumkrittelei an Greta Thunberg und den Fridays for Future Deutschland-Aktivisten ein Ablenkungsmanöver. Politiker und Journalisten verstehen die Aktionen und Forderungen der Schüler als Vorwurf gegen sich: "Du hast versagt! Du redest nur! Aber handelst nach dem Motto ‚Wasch mir den Pelz und mach mich nicht nass!‘"

Aber der Pelz muss nass werden! Es muss sich gewaltig etwas ändern. Und wenn wir Älteren die großen Fehler gemacht haben, dann sollten wir wenigstens nicht verbissen nach den kleinen Inkonsequenzen beim Handeln der Jungen suchen.
... See MoreSee Less

Anschauen auf Facebook

3 days ago

Johannes Bortlisz-Dickhoff

Kleidung auftragen dürfte ja nicht so schwierig sein. Sie länger zu tragen macht auch kunststofffreie Bekleidung bezahlbar. ... See MoreSee Less

Anschauen auf Facebook

Teile deutscher Politik: Würden wir jetzt den Radverkehr finanzieren wäre das ja eine krasse Benachteiligung aller Autofahrer*innen!
Währenddessen in den Niederlanden: Lasst uns doch mal ein ... Parkhaus für zwölfeinhalb Tausend Fahrräder bauen. https://t.co/AL8lGaFKPX

Nach ersten Schätzungen emittieren Greta-Kritiker mehr. CO2 durch „Welchen Ausstoss hat die Bootsfahrt“-Berechnungen, -Artikeln, -Tweets und Schnappatmung, als die Schifffahrt nach New York an ... Klimagasen verursacht.
Mal wieder über #Klimaschutz reden?
@FridayForFuture #F4F

Ich glaube ja nicht, dass @GretaThunberg eine Idealistin ist sondern eine Realistin - und ihre Gegner Fantasten sind #Klima #FridaysForFuture https://t.co/cl615pCHA7

Mehr laden...

Über mich

Johannes Bortlisz-Dickhoff ist Jahrgang 1957, verheirat, eine Tochter Jahrgang 1993. Beruflich ist er Geschäftsführer der Kreistagsfraktion der Grünen im Rhein-Erft-Kreis.

Bei den Grünen ist er seit 1981. Sein Schwerpunkt ist die Verkehrspolitik, soweit eine Beschränkung beim Generalistenjob Geschäftsführung überhaupt möglich ist.

Bortlisz-Dickhoff: „Es gibt keinen Fachbereich, der mir wirklich fremd ist. Wichtig finde ich vor Ort all das, was den Kindern und Jugendlichen ein gesundes Großwerden ermöglicht.“

Machen Sie mit, mach Du mit bei den GRÜNEN, damit wir auch morgen noch über eine lebenswerte Welt verfügen.

Wenn Ihnen dazu was besseres einfällt – immer her mit klugen Vorschlägen: johannes@bortlisz.de

Kontakt

Sie können mir stets eine E-Mail schreiben an johannes@bortlisz.de
Ich werde versuchen diese zeitnah zu Beantworten.